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LPM – Lean Production Manager

Die Informations­drehscheibe im Fertigungsprozess

Der LP-Manager ist eine zentrale, auf Webtechnologie basierende, datenbankgestützte Plattform zur Verbindung von Daten- und Informationsinseln im Organisations- und Fertigungsprozess.

Bei der Verbindung dieser Dateninseln entstehende Informationsdefizite können durch gezielte Datenanreicherungen im LP-Manager ergänzt und optimiert werden. Die Stärken der bereits eingesetzten Softwareprodukte werden dabei hervorgehoben und unterstützt – nicht ersetzt.

Jene Informationen, die für einen reibungslosen Ablauf notwendig sind, werden zentral gesammelt und an Mitarbeiter oder Maschinen weitergeleitet. Nur die jeweils letztgültig freigegebene Version der Produktionsdokumente ist für den Mitarbeiter bei einem Arbeitsschritt einer Ressource sichtbar und zugänglich.

Die lückenlose Dokumentation der prozessrelevanten Daten ermöglicht eine einfache Reproduktion der Produktionsabläufe bei Folgeaufträgen und trägt zu einer effektiven Fehlerminimierung bei.

Der LPM als Informationsdrehscheibe In der Mitte der Lean Production Manager, ringsum die angebundenen Datenquellen: ERP-System, CAD/CAM, Maschinensteuerung, Werkzeugdaten, Messmittel und Mitarbeiter. Alle sind mit der Mitte verbunden. LPM ERPSystemCADCAMMaschineSteuerungWerkzeug-datenMessmittelMitarbeiter
Grundfunktionen

Was der Standard mitbringt

Dokumente unter Kontrolle

Bei der Übergabe an die Datenbank werden Dokumente automatisch kontrolliert, protokolliert, Formate umgewandelt und zur Versionssicherung mit einem Hash-Wert versehen. Dieses Vorgehen hält laut Prüfung mit zusätzlichen Vorkehrungen Audits zur revisionssicheren Ablage stand.

Geprüfte NC-Programme

Je nach Syntax der Maschinensteuerung erfolgt eine darauf basierende Datenkontrolle. Bei nicht korrekter Syntax wird der Benutzer zur Korrektur aufgefordert. Ein mehrfacher Import identischer NC-Programme wird unterbunden.

Versionen im Vergleich

Sämtliche eingepflegten Dokumente werden versioniert gespeichert. Versionen können miteinander verglichen werden – die Unterschiede werden grafisch markiert und optisch eindeutig dargestellt.

Übertragung mit Nachweis

Nach jeder Übertragung erhält der Mitarbeiter eine Statusmeldung. Übertragungs­protokolle zeigen, wann welches NC-Programm an die Maschine gesendet oder von ihr empfangen wurde.

Berechtigungen statt Ordnerrechte

Informationen werden nicht nur versionsgesteuert, sondern auch funktions-, berechtigungs- und auftragsbezogen zur Verfügung gestellt. Jeder sieht, was zu seinem Arbeitsschritt gehört.

Daten im eigenen Haus

Der LPM läuft auf Ihren Servern. Auch Chat-Inhalte, Fotos und Dokumente bleiben dort und können bei Bedarf wiedergefunden oder nachhaltig gelöscht werden.

Industrie 4.0

Informatisierung im Produktions­bereich

In der Zukunftsvision Industrie 4.0 sollen alle Bereiche der Industrie unter Verwendung neuester Technologien miteinander kommunizieren. Das LPM-System realisiert diese im Bereich der Produktion: Es dient als Informationsdrehscheibe, erhöht so die Effizienz der Komponenten und entlastet gleichzeitig den Anwender.

Durch die Kommunikation der Systeme wird die Leistungsfähigkeit erhöht, mehrfache Dateneingabe vermieden und dem Anwender eine einheitliche Plattform zur Verfügung gestellt.

  • Webtechnologie – Zugriff über den Browser, auch am Tablet an der Maschine.
  • Datenbankgestützt – Auswertungen über Produktions- und Einsatzzeiten entstehen aus der laufenden Erfassung.
  • Modular – vom Standard über Produktion, Organisation und Kommunikation bis zu Terminals in der Halle.
  • Anschlussfähig – ERP, CAD/CAM, Werkzeugdatenbank, Messgeräte, Maschinensteuerung, Outlook, WebDAV.

Vom ersten Modul zum durchgängigen Ablauf

Am Anfang steht meist ein bestehender Konfigurationsstand, der schrittweise erweitert wird. Kundenspezifische Anpassungen entstehen auf Basis eines gemeinsam erarbeiteten Pflichtenheftes.